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Kann man mit Orakeln die Zukunft vorhersagen?

I Ging Orakel
Meine Antwort lautet Ja und Nein. Es kommt auf das Orakel an und auf die innere Haltung, mit der ich eine Frage stelle. Ich befrage seit meinem 16. Lebensjahr das chinesische "I Ging Orakel" und habe dabei beobachtet, wie wichtig innere Ruhe ist und eine gewisse Erntshaftigkeit wenn man ein Orakel befragt und wie wenig ein Orakel nutzt wenn man sehr aufgeregt und emotional instabil ist oder nur aus Langeweile oder aus Spaß fragt. Wenn du ängstlich fragst und voller düsterer Vorahnungen wird sich diese Angst im Orakel widerspiegeln. Versuche dich also zu beruhigen und frage erst wenn du Abstand zum Thema deiner Frage gewonnen hast. Hier ein Orakel mit intuitivem Slider für bessere Antworten

intuitiver slider orakel

Nur Orakel, die eine intuitive Aktion von dir fordern wie einen Slider verschieben, Karten ziehen etc. synchronisieren sich mit deinem Unbewussten und geben dir sinnvolle Antworten. Je entspannter und gelassener du bist, desto wertvoller ist die Antwort.


Menschen befragen seit jeher Orakel, um in die Zukunft zu schauen und sich auf sie vorzubereiten und entsprechende Maßnahmen zu treffen. Das war bei den alten chinesischen Kriegsherren so und das war im alten Europa so (als es das noch gar nicht gab). Stets versuchte man mit Orakeln seiner Zeit voraus zu sein. Heutzutage ist es duch das Internet möglich, blitzschnell selbst ein Orakel zu befragen und genauso schnell erhält man die Antwort. Nur was ist die Antwort wert? Exakt genauso viel wie die Frage lautet meine Prognose. Die Qualität der Frage entscheidet über die Qualität der Antwort. Und mit Qualität meine ich auch die Haltung, mit der ich eine Frage stelle. Frage ich nur so nebenbei aus Neugier, frage ich voller Angst und Bangen oder frage ich respektvoll und gebe mich der Antwort hin? Das kann man nicht üben oder absichtlich herbei führen. Es ist wie es ist.

Bei einem chinesischen I Ging Orakel, wenn man es richtig macht, muss man lange Vorbereitungen erledigen bis endlich der Orakelspruch fällt. Aber der hat es dann auch in sich und man kann mit der Antwort etwas anfangen. Wer nur hektisch auf sein Smartphone einhämmert und darauf hofft, dass da etwas sinnvolles ausgespuckt wird hat weder sich selbst noch die Funktionsweise eines Orakels begriffen.

Heutzutage glauben die Menschen

alles müsse per Knopfdruck oder per Klick sofort zur Verfügung stehen. Sie vergessen dabei völlig, dass sie selbst auch keine Roboter sind. Aber sie verhalten sich wie Roboter. Alles muss zack-zack sofort zur Verfügung stehen. Aber in meinen Augen haben die Menschen selbst nicht alleine Schuld an diesem Phänomen. Natürlich könnte jeder selbst darauf kommen, dass das nicht funktionieren kann. Was dahinter steckt ist eine globale Umerziehung der Menschen in leicht steuerbare (manipulierbare) Konsumautomaten, die mit ihrer extrem kurzen Aufmerksamkeitsspanne gar nicht mehr in der Lage sind, tiefer über ein Thema nachzudenken. Ihr solltet das nicht zulassen. Ihr verpasst sonst das beste im Leben...


Das führt zur Wahrnehmung einer sehr reduzierten Welt

in der alles auf totalen Pragmatismus begrenzt ist. Mit möglichst wenig Einsatz möglichst schnell ans Ziel kommen. Genauso funktionieren Universitäten heutzutage. Aber das ist nicht die Welt der Menschen, das ist nicht unsere Welt. Menschen haben Gefühle, Erwartungen, Hoffnungen, Stolz, sie brauchen Aufmerksamkeit, Wärme und Fürsorge. Sie wollen lachen, sie wollen sich vermissen, sie wollen sich bei einem Wiedersehen freuen. Das bekommen immer weniger Menschen von Menschen zurück. Deshalb drehen manche durch und fallen brutal über ihre Mitmenschen her. Diese Leute sind einfach zutiefst enttäuscht und frustriert. Sie denken sie hätten nichts mehr zu verlieren weil das Leben für sie keinen Sinn hat. Andere fragen dann Orakel, maschinelle Orakel wohl bemerkt. Und sie erwarten, dass diese Orakel das ersetzen, was die Menschen ihnen verlernt haben zu geben. Nein, das funktioniert nicht und kein Orakel der Welt kann einen freundlichen, aufmerksam zuhörenden Menschen ersetzen.

Ich habe selbst oft das Orakel befragt wenn ich unsicher war, wenn ich verliebt war und völlig verzweifelt. Auch wenn schwierige Entscheidungen anstanden habe ich das Orakel befragt. Und es hat mir immer dann am besten geantwortet wenn ich eine gewisse innere Ruhe hatte und mich ganz auf die Frage konzentrieren konnte und Vertrauen empfand.

Wie kann man einem Orakel vertrauen?

Dazu muss man verstehen wie ein Orakel funktioniert. Viele, vermutlich die meisten Menschen, sehen sich isoliert und getrennt von allem, weil sie glauben sie sind nur ihr Körper. Ich bin hier und "da draußen ist die Welt". Das ist eine stark auf die sinnliche Wahrnehmung reduzierte Sichtweise. Dabei geht man in so einem Wahrnehmungsmodus von ganz falschen Voraussetzungen aus. Ersteinmal sehen wir die Welt durch die Brille unseres Gehirnfilters. Das nennt man Konditionierung (Belohnung für wünschenswertes, Bestrafung für unerwünschtes Verhalten) in der Psychologie. Wir halten dann bestimme Dinge ganz selbstverständlich für gut und andere ganz selbstverständlich für schlecht. Aber das sind alles im wahrsten Sinne des Wortes Vorurteile. Urteile, die ich fälle bevor ich überhaupt darüber nachgedacht habe. Vorurteile sind bequem, sie machen keine Arbeit aber sie liegen meist falsch. Aber wer will schon mit einer Lüge leben? Nur aus Bequemlichkeit?


Wie einst Shakespeare sagte

Shakespeare
"Kein Ding ist ansich gut oder schlecht. Unser Denken macht es erst dazu." Und diese Erkenntnis hatten alle bedeutenden Philosophen der Vergangenheit. Buddha sagte vor über 2000 Jahren "was du heute denkst wirst du morgen sein" und zeigte damit das Zusammenspiel von Ursache und Wirkung aber auch das von Geist und Materie. In Wirklichkeit gibt es keine Trennung zwischen Geist und Materie. Alles ist miteinander verwoben und bildet eine Einheit. Wenn du etwas vor hast braucht es ersteinmal einen Gedanken, dem wiederum ein Gefühl voraus geht. Der Gedanke erzeugt dann Wörter, durch die du deine Gedanken und Empfindungen ausdrücken kannst. Aber hier findet schon eine Verstümmelung deines ursprünglichen Wunsches statt, denn Worte vermögen selten das auszudrücken, was man wirklich meint. Sie sind nur sehr beschränkte Kurzformen dessen, was wir meinen. Schau was dir ein Hund ohne Wörter nur durch seine Augen vermitteln kann!

Schließlich schreitest du zur Tat und machst das wahr, was du als Wunsch empfandest und durch Worte ausdrücktest. Und schau dich nur um! Alles was du in dieser Welt findest ist dieser Kette aus Emotionen - Gedanken - Worten und der abschließenden Tat entstanden. Also ist alles eigentlich aus dem unsichtbaren, nämlich aus Empfindungen entstanden. Wenn man sich das einmal klar gemacht hat kommt einem die Welt gar nicht mehr so materiell vor und man fühlt sich auch gar nicht mehr so isoliert. Deine Empfindungen und Worte bewirken etwas! Mit ihnen gestaltest du deine Welt. Wenn du Worte mit anderen teilst setzen sie etwas in Bewegung. Aber achte darauf was du in Bewegung setzt, denn es kommt wie ein Boomerang zu dir zurück. Das ist ein Naturgesetz.

Aber was hat das alles mit Orakeln zu tun und wie ich ihnen vertrauen kann? Weiter zu Teil 2
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